Gute Vorsätze
Das Thema beschränkt sich aber keineswegs nur auf den Privatbereich, auch im beruflichen Umfeld - nicht zuletzt unserem Hauptthema Laborinformationssysteme/LIMS - stößt man regelmäßig auf vergleichbare Situationen.
Bei der Einführung eines neuen LIMS wie z.B. unseres Laborinformationssystems "uniLIME" ist den Anwendern eigentlich immer klar, dass vor dem Vollbetrieb eine ausgiebige Testphase stattfinden muss, um noch etwaige Korrekturen oder Feinabstimmungen zu machen. Dabei geht es weniger um Programmfehler im eigentlichen Sinn, sondern vor allem um die Anpassungen an die eingespielten Arbeitsabläufe im Labor, die für ein wirklich effizientes Arbeiten mit dem LIMS notwendig sind.
In der Praxis endet es aber allzu oft damit, dass die Anwender - die das System ja testen sollten - mit Routineaufgaben und Ähnlichem so ausgelastet sind, dass die Tests nur einen Teil der benötigten Funktionen tatsächlich abdecken. Früher oder später drängt dann das Management oder die IT darauf, das LIMS endlich produktiv zu nützen. Und dann kommt der Moment der Wahrheit, der oft genug den Beteiligten zeigt, dass man doch mehr testen hätte sollen und dass nun - wo man produktiv damit arbeiten muss - vieles noch nicht ganz rund läuft. Kurz gesagt, eine Menge Stress, die man sich eigentlich ersparen hätte können.
Wir weisen regelmäßig auf diese Problematik hin, letztendlich obliegt es aber dem Management, die richtigen Entscheidungen zu treffen ...

